California 2006

Friday, November 24, 2006

Thanksgiving & San Francisco

Jippi, Thanksgiving, 3 Tage keine Vorlesungen ;)

Hab einige schöne Bilder für euch. Dieses mal ein paar mehr als sonst!

Mein Zimmerkollege Brian hat mich zu sich nach Hause eingeladen. Er lebt in Walnut Creek. Eine Ortschaft 40 Meilen östlich von San Francisco. Von dort aus ging es dann los nach San Francisco. Wir fuhren mit dem BART (Bay Area Rapid Transport) mitten in das Zentrum von San Francisco. Unsere Tour ging entlang den Peers. Von Peer 1 – zum bekannten Peer 39.

Hier kamen wir an, mitten in San Francisco. Wir stiegen an der Haltestelle Embarcadero aus.

Das ist die Gruppen von Leuten mit denen ich unterwegs war. Angefangen von Links: Sam & Shonna, Brian & Courtney, Sloan, AJ & Sarah.

Meine Zimmerkollegen und ich vor der Bay Bridge die Oakland und San Francisco verbindet

Von Peer 39 aus starteten wir eine Bootstour zur Golden Gate Bridge und um Alcatraz. Hier sind wieder einige beeindruckende Impressionen und Bilder entstanden.

Alcatraz

Die Skyline von Zisko (Links ist Alcatraz zu sehen)

Unter der Golden Gate Bridge

Die Seelöwen am Peer machen ein riesen Spektakel. Man kann ihnen wirklich ewig zuschauen wie sie sich in der Sonne aalen oder um die Plattformen kämpfen.

Anschließend ging es in ein Aquarium. Die Unterwasserwelt hat echt einiges zu bieten. Über Quallen, Haie bis hin zu Rochen und Seesternen.

Im Unterwassertunnel

Als wir aus dem Aquarium kamen war es dann auch schon dunkel. Die Umrisse vieler Wolkenkratzer sind mit hunderten von Glühbirnen verziert. Die Skyline wirkt bei Nacht noch besser wie bei Tag.


Am nächsten Tag war ich dann gleich auf zwei Thanksgiving Dinner eingeladen. Zuerst bei Sam und dann bei Brians Tante. Die Gastfreundschaft hier ist wirklich beeindruckend. Ich war bei jeder Familie willkommen und man hat sich wirklich gut mit ihnen unterhalten können.
Das Truthahn essen selber war auch beeindruckend. Jede Familie macht einen Truthahn zwischen 10 und 18kg. Bei Sams Familie gab es sogar ein Turducken. Jub, ich hab mich ganz genauso über den Begriff gewundert wie ihr. Aber er macht Sinn. Bei dem Gericht handelt sich es um einen TURkey, in dem eine DUCK steckt in der wiederum ein chickEN steckt. Von außen sieht es nach wie vor wie ein Truthahn aus.

Sams Vater bei dem Anschnitt

Und abschließend noch einige Bilder vom Abend danach und dem Thanksgiving Abend selber.

Saturday, November 18, 2006

Überraschungsparty

Man man man, ich hatte keine Ahnung.
Aber mal von vorne. Am 17.11. hatte ich ja Geburtstag wie die Meisten wissen. Ich hatte geplant mit einigen Leuten die ich hier mittlerweile kennen gelernt habe, ca 50% Deutsche und 50% Amerikaner, ins Kino zu gehen. Der neue James Bond, Casino Royal ist an dem Tag gerade raus gekommen. Für den Film wollte ich Karten organisieren und danach war geplant eine Bartour durch Downtown zu machen.
Soviel zum Plan ;) Ein Kollege, Hansi hat gemeint sein Roommate könnte die Karten für das Kino billiger bekommen. Fand ich natürlich klasse, hab mir noch gedacht das ich es dann evtl. für alle zahlen könnte wenn er die Tickets billiger bekommt. Und ich hab mir noch überhaupt nichts dabei gedacht. Gegen Abend wollte ich dann noch ein paar Leute zu mir auf ein Bier einladen. Es war relativ kurzfristig und jeder hatte schon was anderes vor. Der eine musste einen Bericht fertig schreiben, der andere lernen und so gings gerade weiter. Letztendlich ist dann nur einer früher vorbei gekommen. Hab ich mir auch noch absolut nichts bei gedacht. Als es dann Zeit wurde fürs Kino, wir waren schon etwas spät dran, sollten wir noch Sam abholen. AJ hat schon gemeint das Kino wäre ganz in der Nähe und wir könnten von dort aus laufen. Irgendjemand hatte zwar vorher mal was davon erzählt dass das Kino downtown ist und nicht etwas außerhalb wo Sam wohnt, aber ich hatte immer noch keine Ahnung auf was das raus läuft. An der Tür meinte er dann, ich soll doch klopfen. Ich kann mich vor lauter Überraschung in diesem Moment, als alle hinter der Tür standen und gleichzeitig Happy Birthday riefen, schon gar nicht mehr dran erinnern ob ich während dem Klopfen einen Verdacht hatte. Aber ich glaube nicht. Ich war wirklich überwältigt. Absolut auf den neuen James Bond eingestellt und auf einmal blick ich in die Gesichter von bestimmt 25 Leuten. It was awsome!!!

1000 Dank an Brian und AJ, meine beiden Roommates die das alles für mich organisiert habe. Sowie Sam in dessen Haus die Party stieg. Und auch an alle anderen die es so gut geschafft haben mich hin zu halten, ohne das ich die leiseste Ahnung hatte! Den Geburtstag werde ich wirklich nie vergessen! (Ich übersetze das noch für sie, damit sie auch wissen dass sie hier gelobt werden ;) )

Und was auf der Party los war, seht selbst.

Hier bin ich gerade zur Tür rein gekomme.

Ein kleiner Ausschnitt von der Party. Die ganze Garage wurde zu einer Bier Pong - sehr populäres Trinkspiel, ich hab schon darüber berichtet - Arena umgerüstet. 2 Tische a jeweils 4 Spieler. Und das ganze bei Schwarzlicht. Auch die Lichter haben sie extra für die Party gekauft...

Sarah und Allison haben T-Shirts mit flouriszierenden Farben bemalt.

Das "Rocks" auf meinem stammt aus dem Spiel Guitar Hero (PS2 Game), das ich doch schon das ein oder andere mal hier gespielt habe ;)

Und so sieht sehen die Shirts bei Schwarzlicht aus. Klasse ;)

Und das waren die Spieltische dazu.

Sogar eine riesige Torte hab ich geschenkt bekommen.

Ich kann euch echt kaum beschreiben wie krass ich das fand. Wirklich jeder hat sich so viel Mühe gegeben. War der Wahnsinn. Das T-Shirt hat jetzt einen Ehrenplatz an meiner Zimmerwand!

Thanks to you all for this great evening!

Sunday, November 12, 2006

Softball Team / Tournament

Hier an der CalPoly kann man ziemlich jede erdenkliche Sportart betreiben. Baseball, Football und Basketball sind dabei sicherlich die meist gespielten, aber auch Volleyball, Wasserball, Turnen, … steht auf dem Programm. Bei den Sportarten organisieren sich die Studenten meistens in Gruppen und melden sich dann geschlossen für einen Wettbewerb an. Dieser findet dann, abhängig vom Sport, meist einmal die Woche statt. Meine Zimmerkollegen hatten schon ein Team für Softball zusammengestellt und ich wurde am Anfang des Quaters von Ihnen gefragt, ob ich nicht mitmachen möchte. Und das obwohl ich noch nicht einmal die Regeln des Spieles kannte.

Da Softball bei uns in Deutschland nicht wirklich weit verbreitet ist, hier ein kurzer Einblick in die Regeln. Man kann sagen, dass das Spiele eine abgeschwächte Variante von Baseball ist. Die Regeln sind ziemlich identisch. Der größte Unterschied liegt darin wie der „Pitcher“ (Person die den Ball wirft) den Ball zu dem „Batter“ (der mit der Keule da steht und drauf haut) wirft. Bei dem herkömmlichen Baseball muss der geworfene Ball vom Pitcher, sofern er vom Batter nicht getroffen wird, von einer dritten Person gefangen werden. Der Ball hat einen bestimmten Bereich in dem er fliegen darf. Bei dem Sport Softball, muss der Ball von unten geworfen werden und auf einem markierten Feld vor dem Batter landen. Dies macht es deutlich einfacher den Ball zu treffen, da sich die Flugbahn besser voraussagen lässt und der Ball langsamer fliegt. Der Batter versucht jetzt den Ball möglichst weit ins „Outfield“ (Spielfeld) zu schlagen. Und die andere Manschaft versucht den Ball zu fangen bzw. möglichst schnell wieder nach vorne zu schaffen. Punkte werden gemacht, in dem die Person die den Ball geschlagen hat es schafft, einmal über alle 3 Bases auf dem Spielfeld zu laufen und schließlich die Ziellinie überquert. Es gibt noch eine ganze Menge an Regeln die es zu beachten gilt. Aber ohne ein Spiel zu live zu sehen, sind diese wirklich schwer zu erklären.
Wer noch mehr Infos zu dem Sport haben möchte, hier ein Link: Softball Regeln

Die Mannschaften beim diesem Softball Turnier muss zur Hälfte aus Frauen und zur Hälfte aus Männern bestehen. Dabei besteht ein Team aus mindestens 9 Leuten. Bei dem Sport kommt es vor allem auf Skill (Können) an, weniger auf Kondition.

Am Anfang war es gar nicht einfach die ganzen Regeln zu verstehen. Aber es hat wirklich Spaß gemacht mit ausschließlich Amerikanern, bei einem typisch amerikanischen Spiel mit auf dem Platz zu stehen. Zum Ende hin, wo ich dann wusste was es zu beachten galt, habe ich mich dann glaube ich aber ganz gut geschlagen. Jedenfalls bei den weiblichen Spielern konnte ich mithalten ;)

Und zum besseren Überblick hier ein paar Bilder von meinem Team und dem Spielfeld.

Monday, November 06, 2006

Germany - USA

A few pictures which were all taken in November.

Picture from the pool at the CalPoly University.

My father sent me this picture he took in Pfinztal where I live.

And one, taken by my sister who's living in South Bavaria right now.

Remember that all pictures were taken at the same time in November ;) No, I don't want to make you feel jealous about me :p